Im Juni 2016:
Führung:
Wohnungsbau im 20. Jahrhundert III
Samstag, 25. Juni 2016, 15-17 Uhr
Es führt: Johannes Ommeln
Treffpunkt: vor dem Ring-Café
Die Bombardierungen im II. Weltkrieg führten zu Mangel an Wohnungen in Leipzig. Nahe des Zentrums wurde der frühere Gedanke des „Stadtringes“ wieder aufgegriffen. Die Architektursprache während der Zeit der DDR war aber stark durch politische Konventionen bestimmt. Der „Zuckerbäckerstil“ sollte die Bauten bis 1955 bestimmen, dann folgte die Wende zum industriellen Bauen. Den Wandel der Formensprache kann man in Leipzig gut erkennen.
Die Führungsangebote des Vereins ergänzen die touristischen und kommerziellen Angebote, die zunehmend in Leipzig angeboten werden. Im Mittelpunkt unseres Interesses stehen die gelungenen Nutzungen, Konzepte und Strategien. Wir führen darüber hinaus zu den industriellen Brachen, um sie nicht der Vergessenheit anheim fallen zu lassen.
Kosten: 8 Euro p. P. für Mitglieder des Vereins für Industriekultur Leipzig e. V. ist die Teilnehmergebühr im Mitgliedsbeitrag einbegriffen. Die Anmeldung ist online möglich.
Vortrag:
Vom Südraum Leipzig zum Leipziger Neuseenland
Dienstag, 7. Juni 2016, 18 Uhr
Ort: HTWK Leipzig, Wächterstr. 13, 04103 Leipzig, Raum W 11
Vortrag von Dipl.-Geogr. Leo Artmann
Die Vorträge des Vereins für Industriekultur transportieren vor allem was spezifisch Leipziger Industriekultur ausmacht und welche Ressourcen in der Wirtschafts- und Handelstradition stecken. Dabei sehen wir die Stadt als Mittelpunkt in einer historisch gewachsenen Wirtschaftsregion, die grenzüberschreitend ist.
Die Vorträge sind öffentlich und kostenfrei.
Quelle: Industriekultur Leipzig e. V.